Intervalltraining wird von fast allen professionellen menschlichen Athleten genutzt und ist seit Langem als eine der effektivsten Methoden anerkannt, um das Herz-Kreislauf-System sowie die Atmung zu verbessern und Ausdauer aufzubauen. Es hat sich herausgestellt, dass Intervalltraining auch für Hunde eine ideale Trainingsform ist.
Wie wendet man Intervalltraining bei Hunden an?
Intervalltraining besteht aus Phasen intensiver Belastung und leichteren Erholungsphasen.
Dabei werden kurze Phasen anstrengender Aktivität mit Ruhephasen abgewechselt, sodass die Herzfrequenz während der Einheit mehrmals steigt und sinkt.
Intervalltraining ist ein zentrales System zur Steigerung der Leistungsfähigkeit unserer Hunde – ein unverzichtbares Element, um die Geschwindigkeit im Wettkampf zu erhöhen!
Es ist zudem eine wertvolle Methode für Hunde, die Schwierigkeiten haben, bei längeren Läufen gleichmäßig zu ziehen. Intervalltraining kann dabei helfen, ihre körperliche Fitness, aber auch die Zugmotivation gezielt aufzubauen.
Worauf sollte man achten, bevor man es ausprobiert?
Intervalltraining sollte nur ein Teil des gesamten Trainingsplans sein. Vergiss nicht, es schrittweise einzuführen, besonders bei Anfängerhunden, um Verletzungen vorzubeugen (über einen Zeitraum von mehreren Wochen!).
Diese Art von Ausdauertraining verbrennt außerdem mehr Kalorien als herkömmliche Einheiten, daher sollte die Ernährung entsprechend angepasst werden.
Stelle sicher, dass dein Hund vor diesem hochintensiven Training gründlich aufgewärmt ist. Du kannst auch ein progressives Abkühlen mit einem lockereren Lauf oder sogar einem Spaziergang einbauen.
Achte aufmerksam auf jegliche Anzeichen von Unwohlsein oder Erschöpfung bei deinem Hund.
Unterschätze schließlich nicht die Notwendigkeit einer jährlichen tierärztlichen Untersuchung für deinen Sportler auf vier Pfoten, um seine Gesundheit zu überwachen und sein tatsächliches Leistungspotenzial richtig einzuschätzen.









